„Die Münchner Pianistin Antje Uhle gehört heute zu den größten Talenten“
Süddeutsche Zeitung 15. September 2005
„Die Münchnerin gehört zu den hörenswertesten Pianistinnen der gegenwärtigen jazz-Szene.“
Marcus A.Woelfle Jazzzeitung 1/2007 2007
Balladen, die wie exotische Blüten bezaubern
Großartig bezaubernd die Balladen, die der stimmlichen Klarheit und Bestimmtheit zwar treu blieben, aber sich wohltuend färbten und berührten. „Ne me quitte pas“ erweiterte die Spannweite in Richtung Lyrik hin und bescheinigte dem Duo Evans und Uhle einmal mehr eine außergewöhnliche musikalische Wendigkeit und Kreativität.“
Reinhard Palmer Starnberger SZ 31. Januar 2006
Weiblicher Hansdampf
Komponistin Antje Uhle überzeugt in Kempfenhausen
Der wohl wichtigste Aspekt im Schaffen Uhles- und vielleicht auch das besondere Quäntchen Weiblichkeit- ist ihre Leidenschaft für die emotional-stimmungshafte Metaebene der Musik. „Wie Töne etwas sagen können, was Worte verschweigen“, nennt sie es selbst.
Antje Uhle lässt Maniriertes, Abgehobenes und Artifizielles weit links liegen. Sie macht unprätentiösen, freundlichen Jazz. Vielleicht ist das weiblich. Vielleicht ist es auch einfach nur gute Musik.“
Kristina Hawlitzek Starnberger SZ 02. Mai 2005
Starke Symbiose aus Energie und Disziplin
Hört man das dynamische Klackern der „High Heels“ oder die stolzen „Majazztic Steps“ auf den Tasten des Klaviers von Jazzpianistin Antje Uhle, wird schnell deutlich, dass es sich bei der Diessener Musikerin nicht nur um eine souveräne Künstlerin, sondern ebenso um eine eigenwillige Komponistin handelt. Denn ihre Eigenkompositionen zeigen eine ganz besondere musikalische Eigenständigkeit und Geradlinigkeit: Schnörkellos und eindringlich, intensiv im Rhythmus und ohne jegliche Eile schreitet die 31-jährige selbstbewusst durch ihren eigenen Jazz, wobei besonders die starke Symbiose aus Energie und Gelassenheit, Leidenschaft und Disziplin erstaunt.“
Nicola Seipp Brucker Neueste Nachrichten SZ 20. August 2004
Weibliche Intuition gegen männliche Routine-
das Antje Uhle Trio und Saxophonist Johannes Enders

Ungewöhnlich ist dieser Jazz schon alleine deshalb, weil hier die übliche Männerdominanz aufgehoben ist. Weiblicher Jazz ist einfach anders, sucht reiche Farbigkeit, sensiblen Ausdruck und intuitive Dynamik. Gerne greift Uhle schon mal zu Mitteln der klassischen Musik oder ergeht sich in Klangexperimenten in der direkten Bearbeitung der Flügelsaiten. Und dies fügt sich dennoch harmonisch ins Gesamtbild ein, passiert auch sonst alles stets ohne Hast, ohne Aggressivität oder drängende Unruhe. Für Enders bedeutete es am Tenor- und Sopransaxophon zunächst einmal, den Motor zu drosseln, dafür aber der Melodie mehr Raum zu gewähren und klangliche Differenzierung reicher zu gestalten.
Dieses so weite aufeinander Zugehen zeigte sich als ein deutlicher Gewinn, waren dabei doch die Musiker gezwungen, ihre Routine gänzlich zu verlassen.“
Reinhard Palmer Starnberger SZ 21./22. Februar 2004
Bewährtes fortgeführt, Neues ausprobiert- CD von Antje Uhle: Fortsetzung folgt
Ideen sammelt die junge Jazzpianistin Antje Uhle überall, überquert dabei immer wieder Genre-Grenzen, zitiert und nimmt Anleihen, fügt sich hier und dort als sensible Begleiterin ein, nimmt sich zurück und ist doch mit ihrer unverwechselbaren „Klavierstimme“ aus ihren vielen männlichen Kollegen herauszuhören.
Romantische Sensibilität und eine lyrische Spielweise verbindet sich mit Modernität, filigrane und dabei pointenreiche Melodien fügen sich mit spannungsvollen Klangexperimenten zu einer stimmungsvollen Dramaturgie.“
Katja Sebald Starnberger Merkur 21./22. Februar 2004
„Das Antje-Uhle-Trio ist nicht irgendein Trio. Es ist mit voraussagbarer Sicherheit eines, das noch von sich reden machen wird.“
Nike Sauerwald Starnberger SZ 2000
„Trotz immenser Vielfalt fügt sich trefflich ein Stück zum anderen. Entstanden ist ein Plattenwerk von homogener Atmosphäre, ein prächtiges rundes Klanggebäude. Die Bandleaderin erweist sich heute schon als geniale Dramaturgin der pointenreichen Melodiegedanken, als Magierin bei der Schaffung spannungsgeladener Zwischenräume und als Tastenartistin, der zwischen energiegeladener Spielfreude und lyrischer Innigkeit alle Ausdrucks- und Kommunikationsmöglichkeiten zu Gebote stehen.“
Joe Kienemann Bayrischer Rundfunk 1999
„Kienemann hat recht: Nicht nur spezielle Liebhaber von feiner Musik für das klassische Jazz-Klavier-Trio sondern jeder Jazzfreund, der um ein halbwegs gut sortiertes eigenes Tonträgerarchiv bemüht ist, sollte dieses Album [Majazztic Steps] unbedingt in seine Sammlung mit aufnehmen!“
Wolfgang Seemann Jazzpodium Juli / August 1999
„Das Publikum durfte eine 24jährige erleben, deren erstaunliche Reife in Komposition und Interpretation sich in der Kunst des Weglassens begründet.“
Thomas Lochte Starnberger SZ Juni 1999
„On her debut disc, the young German pianist Antje Uhle steps out in fine fashion: I´m talking about her crisp touch at the keyboard, her grasp of the basics of contemporary bop and her nascent efforts to stretch that vocabulary to express something distinctly her own.”
David Dupont Cadence june 1999
„Tatsächlich: Antje Uhle und die beiden hochbegabten Mitstreiter Henning Sieverts und Guido May liefern sich ein derart intelligent-schlagfertig swingendes Wortgefecht, dass einem die Spucke wegbleibt.“
Klaus Landau Kultimativ! Februar 1999
„Es hat nichtmal 40 Sekunden gedauert, bis klar war, dass ich Ihnen „Majazztic Steps“ keinesfalls vorenthalten darf: Antje Uhle, Henning Sieverts und Guido May beweisen schon mit der „Miniatur I“, wie perfekt sie den Umgang mit der Zeit beherrschen: Keine Note zuviel, jede Pause erhöht die Spannung. Einfach klasse!“
Image Hifi Januar 1999
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